Was macht ein Videographer?
Ein Videographer ist für die Planung, Umsetzung und Nachbearbeitung von Videoproduktionen im Auftrag von Unternehmen oder privaten Auftraggebern verantwortlich. In diesem Artikel erklären wir kompakt und verständlich, was alles zum Berufsbild „Videograph“ dazugehört.
Ein Videographer übernimmt nicht nur die Bild- und Tonaufnahmen, sondern entwickelt häufig auch ein individuelles Konzept für den Dreh.
Dazu gehören Kenntnisse in Kameraeinstellungen, Licht- und Tonsetzung, moderner Kameratechnik, Bildschnitt, visuellen Effekten sowie der Abstimmung von Sprache und Musik. Diese Expertise nutzen Videographer, um zielgerichtete und ausdrucksstarke Videos zu produzieren.
Das Wichtigste im Überblick
- Videographer planen, produzieren und bearbeiten Videoinhalte für Unternehmen, Medien und private Auftraggeber.
- Der Beruf gewinnt durch Digitalisierung, Social Media und Video-Marketing weiter an Bedeutung.
- Einsatzgebiete reichen von Unternehmenskommunikation über Werbung bis hin zu redaktionellen Formaten.
- Neben Kreativität sind technisches Verständnis und organisatorische Fähigkeiten zentral.
Berufsbild
In Zeiten der Digitalisierung und der zunehmenden Bedeutung von Bewegtbildinhalten wächst der Stellenwert von Videos in Marketing, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit stetig. Entsprechend gefragt sind Videographer, insbesondere im Umfeld von Online-Marketing, Social Media, Employer Branding und Content-Strategien.
Videographer arbeiten unter anderem in den Marketing-, Kommunikations- oder PR-Abteilungen größerer Unternehmen. Darüber hinaus zählen Werbe- und PR-Agenturen, Verlagshäuser sowie Funk und Fernsehen zu den typischen Arbeitgebern. Auch die selbstständige Tätigkeit ist verbreitet.
Freiberufliche Videographer bieten neben der Business-Videografie häufig auch Produktionen für private Anlässe an, etwa im Bereich der Hochzeitsvideografie oder Eventdokumentation.
Der Beruf verbindet kreative Arbeit mit technischem Know-how und organisatorischer Verantwortung.

Aufgaben eines Videographers
Zu den typischen Aufgaben zählen die Analyse des Kundenbedarfs, die Konzeption und Planung des Drehs, die Durchführung der Aufnahmen sowie die Bearbeitung und der Schnitt des Videomaterials. Hinzu kommen die Abstimmung mit dem Auftraggeber, die Präsentation der Ergebnisse und – je nach Projekt – die Veröffentlichung der Videos, etwa auf Webseiten, Social-Media-Plattformen oder Videokanälen.
Videographer arbeiten regelmäßig im Team mit anderen kreativen Berufen zusammen, beispielsweise mit Designern, Fotografen, Kameraleuten oder Make-up-Artists. Selbstständige Videographer übernehmen zusätzlich unternehmerische Aufgaben, etwa die Investitionsplanung für Technik oder die Akquise neuer Kunden.
Welche Aufgaben hat ein Videographer?
- Bedarfsanalyse und Planung des Settings
- Dreharbeiten
- Bearbeitung und Schnitt des Videomaterials
- Veröffentlichung der Videos und Aufbereitung für unterschiedliche Kanäle

Skills
Videographer müssen sehr kreativ sein. Denn jedes Video sollte ganz individuell erstellt werden, damit es glaubwürdig wirkt. Es ist daher erforderlich, sich gut in Menschen hineinversetzen zu können. Darüber hinaus brauchen Videographer eine starke Affinität zur Technik, ein feines Gespür für Bild, Ton und Musik sowie ein gutes Rhythmusgefühl.
Auch ein hohes Maß anSorgfalt, Ausdauer und Flexibilität ist erforderlich. Denn beim Dreh müssen viele Details passend sein. Zu den Skills gehören außerdem Zuverlässigkeit, Termintreue und ein gutes Selbstmanagement. Manchmal erwartet der Auftraggeber, dass ein Beitrag kurzfristig fertiggestellt wird.
Das Anforderungsprofil wird ergänzt durch kommunikatives Geschick, souveräne Präsentationstechniken und Teamgeist.
Was muss ein Videographer können?
- Kreativität und Individualität
- Affinität zur Technik
- Gespür für Bild, Ton und Musik
- Sorgfalt, Ausdauer und Flexibilität

Voraussetzungen, um Videographer zu werden
Es gibt keine einheitlich vorgeschriebene Ausbildung für Videographer, viele Fachkräfte kommen aus unterschiedlichen Bildungswegen. Häufige Voraussetzungen in der Praxis sind:
- Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium im Bereich Medien, Film, Kommunikation oder verwandten Feldern
- Kenntnisse in Video- und Audiotechnik und gängiger Bearbeitungssoftware
- Eigenes Portfolio mit Referenzen (z. B. Projekte, Showreels)
- Praxisbezogene Erfahrung durch Praktika, freie Projekte oder Teamarbeit
Viele Videographer sind Quereinsteiger oder haben sich technische und kreative Skills autodidaktisch angeeignet, unterstützt durch Online-Lernplattformen und Praxisworkshops.

Weiterbildung
Videographik ist ein Feld mit hohen technologischen Dynamiken. Regelmäßige Weiterbildung hilft, technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben und kreatives Potenzial auszubauen. Schwerpunktbereiche für Fortbildung sind:
- Neue Kamera-, Licht- und Drohnentechnologien
- Schnitt- und Effektsoftware (z. B. Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve)
- Content-Strategien für Social Media und Online-Plattformen
- Sound-Design und Audio-Technik
- Trends wie VR, 360°-Video oder KI-gestützte Tools
Darüber hinaus fördern der fachliche Austausch im kreativen Netzwerk und die Analyse erfolgreicher Videokampagnen das berufliche Wachstum.
Gehalt eines Videographers
Das Gehalt der Videographer in Deutschland beläuft sich auf durchschnittlich 40.000 Euro brutto im Jahr, was circa 3.300 Euro im Monat entspricht (laut Kununu) Das Einkommen angestellter Videographer ist abhängig von der Größe des Arbeitgebers, der Branche, Region, der individuellen Erfahrung und vom Verhandlungsgeschick.
Wie viel verdient ein angestellter Videographer?
Ein Überblick über realistische Verdienstspannen:
- Einstiegsgehalt: 37.700 Euro brutto im Jahr
- 10 Jahre Berufserfahrung: 50.900 Euro im Jahr
- Top-Gehalt: 58.000 Euro brutto im Jahr
Wie viel verdient ein selbstständiger Videographer?
Bei selbstständigen Videographern sind die Zahlungskraft der Auftraggeber, die individuelle Reputation, das Engagement und der Erfolg die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Vergütung.
verlangen Videographer auf freelancermap durchschnittlich pro Stunde.
beträgt der Tagessatz hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag.