Was macht ein Ingenieur?
Ingenieure entwickeln, planen, optimieren, betreiben und warten technische Systeme und Technologien in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Neben einem ausgeprägten Verständnis für mathematische und physikalische Zusammenhänge verfügen Ingenieure heute zunehmend über Kenntnisse in Software, Datenverarbeitung und digitalen Werkzeugen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ingenieure arbeiten in sehr unterschiedlichen Fachrichtungen – ein einheitliches Berufsbild existiert nicht.
- Die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ ist in Deutschland rechtlich geschützt und an einen Hochschulabschluss gebunden.
- Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt liegt aktuell bei circa 60.000 Euro.
- Selbstständige Ingenieure erzielen als Freelancer deutlich höhere Tagessätze, abhängig von Spezialisierung und Projekterfahrung.
Berufsbild
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Ingenieure sind in einer Vielzahl von Branchen und Funktionen tätig. Ein Elektroingenieur mit Schwerpunkt Antennentechnik unterscheidet sich fachlich deutlich von einem Maschinenbauingenieur in der Fahrzeugentwicklung oder einem Bauingenieur im Infrastrukturprojekt.
Hinzu kommen Wirtschaftsingenieure, die als Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft agieren.
Ein einheitliches Berufsbild existiert nicht – vielmehr zeichnet sich der Ingenieurberuf durch seine große fachliche Bandbreite aus.

Ingenieure und deren Aufgaben im Überblick
Da es den „typischen Ingenieur“ nicht gibt, lassen sich auch die Aufgaben nur bedingt verallgemeinern. In der Praxis lassen sich jedoch mehrere Tätigkeitsfelder unterscheiden:
- Forschungs- und Entwicklungsingenieure (z. B. Entwicklungsingenieur, Forschungsingenieur) arbeiten an neuen Technologien, Materialien und Produkten
- Instandhaltungs- und Betriebsingenieure (z. B. Instandhaltungsingenieur, Betriebsingenieur) sichern die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen
- Vertriebsingenieure beraten Kunden technisch und unterstützen den Verkauf erklärungsbedürftiger Produkte
- Wirtschaftsingenieure verbinden technische Expertise mit wirtschaftlicher Planung und Steuerung
Eine branchenspezifische Einschränkung existiert nicht, da Ingenieure in Industrie, IT, Energie, Bauwesen, Medizintechnik oder Logistik eingesetzt werden.
Welche Aufgaben hat ein Ingenieur?
- Forschung und Entwicklung neuer Technologien
- Wartung und Optimierung bestehender Anlagen
- Technischer Vertrieb und Kundenberatung
- Montage, Inbetriebnahme und Demontage von Systemen

Hard und Soft Skills von Ingenieuren
Zu den zentralen Hard Skills zählen fundierte Kenntnisse in Mathematik, Physik und technischen Grundlagen. Abhängig von der Fachrichtung kommen hinzu:
- CAD-Software (z. B. SolidWorks, AutoCAD, CATIA)
- Programmiersprachen wie Python, C/C++, Java oder SPS-Programmierung
- Simulation, Datenanalyse und technische Dokumentation
Im Berufsalltag sind zudem Soft Skills entscheidend, insbesondere Teamfähigkeit, analytisches Denken, Eigenverantwortung und – je nach Position – Führungsstärke.
Was muss ein Ingenieur können?
- Spezialisierte Software
- Programmiersprachen
- Mathematische Zusammenhänge
- Teamfähigkeit

Voraussetzungen, um Ingenieur zu werden
Die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ ist in Deutschland rechtlich geschützt. Sie darf nur geführt werden, wenn ein technischer Hochschulabschluss (Bachelor, Master oder Diplom) an einer Universität oder Hochschule für angewandte Wissenschaften erworben wurde. Die rechtliche Grundlage bilden die jeweiligen Ingenieurgesetze der Bundesländer.
Bereits im Studium erfolgt die Spezialisierung, etwa auf:
- Wirtschaftsingenieurwesen
- Maschinenbau
- Elektrotechnik
- Bauingenieurwesen

Spezialisierungen von Ingenieuren
Neben der formalen Fachrichtung ist eine fachliche Spezialisierung innerhalb des Berufslebens üblich und oft karriereentscheidend. Beispiele sind:
- Bauingenieur mit Spezialisierung auf Statik oder Projektsteuerung
- Elektroingenieur mit Fokus auf Antennen- oder Nachrichtentechnik
- Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Abgas- oder Antriebssysteme
Diese Ingenieursgruppen gibt es außerdem:
- Bauingenieur
- Elektroingenieur
- Berechnungsingenieur
- Robotik-Ingenieur
- Entwicklungsingenieur
- Maschinenbauingenieur
- Projektingenieur
- Versuchsingenieur
- Prozess-Ingenieur
Gehalt von Ingenieuren
Das Gehalt von Ingenieuren variiert stark nach Branche, Region, Abschluss und Berufserfahrung. Schauen wir uns das Einkommen je nach Selbstständigkeit oder Festanstellung genauer an.
Hier analysieren wir die Einkommensunterschiede zwischen Freelancer und Festangestellten im Detail.
Wie viel verdient ein angestellter Ingenieur?
Das Gehalt von Ingenieuren in Deutschland hängt maßgeblich von Faktoren wie Branche, Region, Unternehmensgröße, akademischem Abschluss und Berufserfahrung ab. Laut StepStone liegt das Einstiegsgehalt für Ingenieure typischerweise zwischen 51.300 Euro brutto pro Jahr.
Über alle Erfahrungsstufen hinweg beträgt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt rund 59.500 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung und Verantwortung, etwa in leitenden oder spezialisierten Funktionen, können Senior-Ingenieure Jahresgehälter von 85.000 bis 100.000 Euro brutto erreichen.

Wie viel verdient ein selbstständiger Ingenieur?
Selbstständige Ingenieure erzielen deutlich höhere Honorare, tragen jedoch auch unternehmerisches Risiko. Sie müssen für Versicherungen und Altersvorsorge selbst aufkommen, profitieren dafür aber von Flexibilität und Freiheit. Auf freelancermap verdienen Ingenieure diese Stundensätze:
verlangen Ingenieure auf freelancermap durchschnittlich pro Stunde.
beträgt der Tagessatz hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag.