Was macht ein Entgeltabrechner?
Ein Entgeltabrechner ist für die korrekte Abrechnung von Löhnen und Gehältern in einem Unternehmen verantwortlich. Er erstellt monatliche Gehaltsabrechnungen, pflegt Personaldaten und sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Dafür benötigt er fundierte Kenntnisse im Steuerrecht, Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht.
Das Wichtigste in Kürze
- Entgeltabrechner erstellen und verwalten Lohn- und Gehaltsabrechnungen.
- Sie sind Ansprechpartner für Mitarbeitende bei Fragen zu Lohn, Steuern und Sozialversicherung.
- Außerdem kümmern sie sich um Meldepflichten gegenüber Behörden und Versicherungen.
- Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei etwa 43.000 Euro brutto.
Berufsbild
Die Lohn- und Gehaltsabrechnung ist ein zentraler Bestandteil der Personalverwaltung in Unternehmen. Damit Mitarbeitende korrekt bezahlt werden und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden, sind qualifizierte Fachkräfte erforderlich.
Entgeltabrechner übernehmen diese Aufgabe und sorgen dafür, dass sämtliche Abrechnungen korrekt erstellt werden. Dabei müssen sie sich regelmäßig über Änderungen im Steuerrecht, Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht informieren.
Da jedes Unternehmen Mitarbeitende beschäftigt, ist dieser Beruf in allen Branchen und Unternehmensgrößen gefragt. Entgeltabrechner arbeiten häufig in Personalabteilungen, Steuerkanzleien oder bei Dienstleistern für Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Aufgaben und Tätigkeiten
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Entgeltabrechner sind für die Erstellung und Verwaltung der monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen verantwortlich. Dazu pflegen sie Personalstammdaten, verwalten Arbeitsverträge und erfassen Arbeitszeiten sowie Abwesenheiten.
Darüber hinaus bearbeiten sie Meldungen an Behörden und Sozialversicherungsträger. Sie erstellen Bescheinigungen, führen Auswertungen durch und stehen Mitarbeitenden als Ansprechpartner für Fragen zu Gehalt oder Abzügen zur Verfügung.
Durch den Überblick über alle Mitarbeiterdaten können Entgeltabrechner außerdem Reports und Statistiken erstellen, die für Personalabteilungen oder das Management relevant sind.
Welche Aufgaben hat ein Entgeltabrechner?
- Erstellung und Verwaltung der Entgeltabrechnungen
- Ansprechpartner für Fragen zu Lohn, Gehalt und Abzügen
- Bearbeitung des Bescheinigungs- und Meldewesens
- Pflege von Personalstammdaten und Arbeitszeitkonten
- Erstellung von Auswertungen, Reports und Statistiken

Anforderungen und Kompetenzen
Entgeltabrechner müssen fundierte Kenntnisse im Bereich der Entgeltabrechnung aufweisen können. Dazu gehört Wissen über das Personal-, Lohn- und Sozialversicherungsrecht, genauso wie über die Reisekostenabrechnung und Fahrtkostenabrechnung. Auch die Altersvorsorge und Rentenversicherung gehört zu den Themen, über die man Bescheid wissen muss.
Zusätzlich arbeiten sie regelmäßig mit Abrechnungssoftware und ERP-Systemen, weshalb technisches Verständnis wichtig ist.
Da sie häufig direkten Kontakt mit Mitarbeitenden haben, sind Kommunikationsfähigkeit und Diskretion besonders wichtig. Außerdem müssen sie sorgfältig arbeiten, da Fehler in der Gehaltsabrechnung schnell zu Problemen führen können.
Was muss ein Entgeltabrechner können?
- Kenntnisse im Lohn-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht
- Erfahrung mit Abrechnungssoftware und ERP-Systemen
- Sicherer Umgang mit MS Office
- Sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
- Kommunikationsfähigkeit und Diskretion

Ausbildung und Voraussetzungen
Für den Beruf des Entgeltabrechners ist in der Regel eine kaufmännische, steuerfachliche oder sozialversicherungsrechtliche Ausbildung erforderlich. Anschließend erfolgt häufig eine Weiterbildung im Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung oder Personalwesen. Auch ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium liefert eine gute Grundlage.
Die Weiterbildung zum „Geprüften Entgeltabrechner„, der durch Lehrgänge, Seminare oder Kurse, der an Hochschulen, Akademien oder bei der IKK erworben werden kann. Erst mit dem Zertifikat, das man mit Abschluss der Weiterbildung erhält, ist man Entgeltabrechner.

Weiterbildung
Wie bereits erwähnt gelangt man den Status als „Geprüften Entgeltabrecher“ nur durch eine Weiterbildung und das anschließend ausgestellte Zertifikat.
Da sich gesetzliche Vorgaben im Steuer- und Sozialversicherungsrecht regelmäßig ändern, ist kontinuierliche Weiterbildung besonders wichtig.
Entgeltabrechner besuchen häufig Seminare zu Steuerrecht, Lohnbuchhaltung oder Personalwesen. Auch Schulungen zu neuer Abrechnungssoftware oder ERP-Systemen gehören zu den typischen Weiterbildungsmaßnahmen.
Gehalt
Das durchschnittliche Gehalt eines Entgeltabrechners in Deutschland beläuft sich auf 43.000 Euro brutto im Jahr. Das Einstiegsgehalt beträgt etwa 36.000 Euro brutto. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung beträgt das Top-Gehalt 52.000 Euro.
Die Schwankungen um den Mittelwert erklären sich durch die Faktoren Größe des Arbeitgebers, Branche, Region, Anspruch der Projekte, individuelle Qualifikation und Erfahrung sowie Verhandlungsgeschick.

Wie viel verdient ein Entgeltabrechner?
| Erfahrung | Gehalt |
| Einstieg | 35.600€ |
| Durchschnitt | 43.000€ |
| Senior | 52.000€ |
Wie viel verdient ein selbstständiger Entgeltabrechner?
verlangen Entgeltabrechner auf freelancermap durchschnittlich pro Stunde.
beträgt der Tagessatz hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag.