Das perfekte Freelancer Profil – auf was achten Recruiter zuerst?

08.04.2019

Welche Rolle spielen die Verfügbarkeit oder ein gut ausgewähltes Foto, wenn Recruiter das Profil eines Freelancers das erste Mal unter die Lupe nehmen? Worauf legen sie besonders Wert? Im Rahmen des Recruiter Kompass 2019 haben wir 82 Recruiter gefragt, worauf ihr Blick bei den Freelancer Profilen als Erstes fällt und woran sie das Know-how der Freelancer festlegen.


Die befragten Recruiter gaben an, anfangs eher weniger auf Details zu achten wie zum Beispiel den angebenen Ort, die abgeschlossene Ausbildung, Zertifikate oder die Sprachkenntnisse. Auch Details wie das professionelle Foto erschienen für den ersten Eindruck laut der Umfrage eher unwichtig, während die Vollständigkeit des Profils und die Branchenkenntnisse den Recruitern schon eher ins Auge fielen:



Wirklich relevant für den ersten Eindruck sind:
 
  • Der Stundensatz: Recruiter sind meist die Vermittler und haben von ihren Auftraggebern oft ein gewisses Budget für deren Projekt vorgegeben – Falls der Stundensatz im Freelancerprofil angezeigt wird, gaben 13,41% der Befragten an, zuerst darauf zu achten.
 
  • Die Aktualität des Profils: Um das Freelancer Profil auf dem aktuellen Stand zu halten, sollten gerade das aktuelle Projekt, sowie eine möglichst lückenlose Projekthistorie angegeben sein. Denn auch die Aktualität des Profils, spielt für unsere befragten Recruiter eine wichtige Rolle.
 
  • CV: Der Lebenslauf gibt einen guten Kurzüberblick über das Können und die Referenzen des gewählten Freelancers – deswegen gaben circa ein Drittel der Befragten an, ihre Aufmerksamkeit zuerst dem CV des Kandidaten zu widmen.
 
  • Die Verfügbarkeit: Unternehmen benötigen Freelancer während eines bestimmten Zeitraums, in dem ein Projekt erledigt werden soll. Dementsprechend achten 36,59% der Recruiter zuerst auf die Verfügbarkeit der Freelancer, um nicht verfügbare Kandidaten gleich im Voraus auszusortieren.
 
  • Das Know-how: Bei über der Hälfte unserer Recruiter fällt der erste Blick auf das entsprechende Know-how. Was bietet der Freelancer dem Unternehmen? Mit welchen Skills kann er sich bei dem bevorstehenden Projekt einbringen?
 


Ein Freelancer definiert sich über sein Know-how und hebt sich durch spezifisches Fachwissen von anderen Kandidaten ab. Woran Recruiter das Know-how der Freelancer festmachen, zeigt diese Auswertung unserer Umfrage im Rahmen des Recruiter Kompass 2019:


Freelancer zählen in der Skill-Liste ihres Profils auf sie zutreffende Fachkompetenzen auf. Anhand dieser erkennen unsere befragten Recruiter am Häufigsten das Know-how eines Kandidaten. Skills und Fachwissen lassen sich auch aus der Berufserfahrung, der Ausbildung und des Lebenslaufs der Freelancer ablesen. Deswegen sind den Befragten auch diese Punkte zur Bewertung des Know-how eines Freiberuflers wichtig.

Jetzt unseren aktuellen Recruiter-Kompass kostenlos downloaden!





Bild: © Mimi Thian - unsplash.com

Weitere Artikel

  • Welchen Stundenlohn kann man als Freiberufler verlangen?

    Ob Texter, Ingenieur oder Informatiker, eine Herausforderung haben Freiberufler gemein: einen realistischen Stundensatz ansetzen. Insbesondere Einsteiger stellen sich häufig die Frage, welches Honorar sie gegenüber dem Projektpartner ansetzen können und machen dabei horrende Fehler.
  • Wettbewerb um den Titel: Magazin sucht IT Freelancer des Jahres

    Am 01. Juni startet der größte Wettbewerb des Freiberufler-Marktes im deutschsprachigen Raum - für Selbstständige der Branche ist die Teilnahme zum IT Freelancer des Jahres schon fast ein Muss. Bereits seit 2005 findet die Challenge statt - initiiert durch das IT Freelancer Magazin.
  • Must-Have Apps für Freelancer

    Zwischen Candy-Crush und Co. lassen sich im App-Store auch viele nützliche Apps für Freelancer finden - beispielsweise um Finanzen im Blick zu behalten oder um Gedanken und Ideen zu ordnen. In diesem Beitrag stellen wir einige der nützlichsten Tools vor.

Kommentare

  • Keine Kommentare vorhanden

Artikel kommentieren