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11.06.2018

Pünktliche Bezahlung mit der richtigen Rechnung


Der Übergang von der Festanstellung zur Freiberuflichkeit ist für so manchen Freelancer eine ganz schöne Herausforderung mit einigen Neuerungen: Hat man zuvor regelmäßig sein Gehalt überwiesen bekommen, muss man nun am Ende des Projekts eine Rechnung schreiben und warten, bis der Kunde zahlt. Und das kann dauern. Lange.




Wer dann auch noch lange auf sein Geld warten muss, steht schneller vor dem Nichts als er sich vorstellen kann. Auch für erfahrene Freelancer stellt das unregelmäßige Einkommen ein Problem dar und wurde im Freelancer Kompass 2017 mit 51,8% auf Platz 1 der größten Nachteile als Freelancer gewählt.


Vertrag nicht vergessen

Um zu vermeiden, dass Sie nicht oder viel zu spät bezahlt werden, sollten Sie unbedingt für jeden Auftrag einen Vertrag aufsetzen. Hier können Sie alle Eventualitäten regeln und können sich im Ernstfall auf die Unterschrift des Kunden berufen. Ein Vertrag bedeutet Sicherheit — für beide Seiten. Richtig formuliert vermeidet er Missverständnisse und Ärger.


Praktischer Helfer: Buchhaltungssoftware

Die Buchhaltung mit einer Software zu erledigen, kann Ihnen das Leben erleichtern. So haben Sie alles an einem Platz und sehen auf einen Blick was zu tun ist. Die Software erspart Ihnen durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen viel Zeit.


Was gehört in die Rechnung?

Gewisse Bestandteile gehören in jede Rechnung:

    • Name und Adresse Ihres Kunden
    • Name und Adresse Ihres Unternehmens
    • Datum der Rechnungsstellung
    • aktuelle Rechnungsnummer
    • Auflistung der erbrachten Leistungen inkl. Datum
    • Rechnungssumme
    • Zahlungsinformationen
    • evtl. erhobene Steuern und Ihre Steuernummer


Erstellen Sie eine Rechnungsvorlage

Um Zeit zu sparen, sollten Sie ein Template für Ihre Rechnungen nutzen. Die Basisinformationen wie Adresse, Anschreiben und Zahlungsinformationen bleiben gleich. Sie ändern nur die jeweils nötigen Daten für den jeweiligen Kunden. Sie können selbst ein Template erstellen, doch Vorlagen werden auch von Buchhaltungssoftwares oder online zur Verfügung gestellt.


Konkretes Zahlungsziel

Geben Sie auf jeden Fall einen konkreten Zeitrahmen an, innerhalb dessen der Rechnungsbetrag beglichen werden soll. Nur so haben Sie etwas in der Hand, falls der Kunde nicht zahlt. Üblich sind ein bis zwei Wochen, im amerikanischen Raum sind inzwischen aber auch längere Zeiträume üblich.


Nicht zu viel Zeit lassen

Schreiben Sie Ihre Rechnungen so schnell wie möglich. Je länger Sie sich Zeit lassen, desto später kommen Sie zu Ihrem Geld. Gewöhnen Sie sich am besten gleich an, die Rechnung mit Beendigung des Auftrags zu verschicken. So haben sowohl Sie als auch der Kunde das Projekt noch im Kopf.


Zahlungserinnerung

Jeder hat schon mal etwas vergessen — das kann auch dem Kunden passieren. Sollte innerhalb Ihres Zahlungsziels keine Zahlung erfolgen, schicken Sie einfach noch einmal eine freundliche Erinnerung. Mit einer Buchhaltungssoftware können Sie genau sehen, wer bereits bezahlt hat und wer eine kleine Erinnerung braucht.

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Bild: © PhotographyByMK - shutterstock.com
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