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22.12.2017

Für Freelancer: In 5 Schritten zum Designprofi


Gut, „Profi“ mag etwas überspitzt sein. Man kann jedoch nicht abstreiten, dass an dem Sprichwort „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ viel Wahres dran ist. Mit dem richtigen Bild lenken Sie die Aufmerksamkeit des Kunden in Windeseile genau dorthin, wo Sie sie haben wollen. Bilder sollen den Text nicht ersetzen, können ihn aber um ein Vielfaches bedeutsamer erscheinen lassen.




Das richtige Bild ist quasi das Salz in der Suppe. Für die Arbeit an Ihrer eigenen Webseite sollten Sie also auf jeden Fall ein paar Design-Skills beherrschen. Wer die Basics beherrscht, hat schon viel gewonnen. Wir zeigen Ihnen, welche Tools Sie brauchen, um beeindruckende Bilder zu gestalten. So können auch Sie in fünf Schritten zum Design-Profi werden.


1. Die richtige Ausstattung

Photoshop ist zwar ein tolles Programm, aber ziemlich teuer und längst keine Voraussetzung mehr um tolle Bilder zu gestalten. Die wohl beliebteste Alternative zu dem Bildbearbeitungsprogramm ist GIMP. Das Open-Source-Programm ist komplett kostenlos, besonders hilfreich ist die riesige Community dahinter, die mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Tutorials sorgen dafür, dass Sie sich auch als Anfänger im Handumdrehen mit dem Programm auskennen. Pixlr ist ebenfalls eine gute Alternative, die gut ausgestattete Basisversion ist ebenfalls gratis.


2. Das Potential von Infografiken

Arbeiten Sie mit Infografiken, um Informationen zu vermitteln. Mit einer Infografik können Sie Zusammenhänge viel besser darstellen als in einem Text. Auch dafür gibt es hilfreiche Tools: Für Anfänger ist Piktochart bestens geeignet. Mit der Basisversion können Sie bereits tolle Grafiken erstellen und sich hilfreiche Design-Tipps holen. Auch von Visme wird eine gratis Version angeboten. Nutzen Sie die Programme, um Ihre eigene Infografik zu gestalten. Es gibt diverse Vorlagen, in die Sie nur Ihre Infos einfügen müssen — fertig!


3. Für tolles Design gibt es Regeln 

Für das Werkzeug ist gesorgt, es wird Zeit für ein paar Design-Lektionen. Das wichtigste ist die Hierarchie. Das klingt komplizierter als es ist, denn Sie können sich dabei sehr gut auf Ihre Intuition verlassen. Der Teil, der Ihnen am wichtigsten ist, soll am größten und am besten auch ganz oben dargestellt werden. Dem Betrachter soll genau dieser Part als erstes ins Auge stechen. Wenn Sie den Betrachter zu irgendetwas auffordern wollen, gestalten Sie den „Kaufen“- oder „Zum Einkaufswagen hinzufügen“-Button ebenfalls möglichst auffällig. Nehmen Sie eine völlig andere Farbe, am besten heller als der Rest — genau das ist die Hierarchie von der wir gesprochen haben. 


4. Keine Angst vor weißen Flächen

Viele Design-Anfänger versuchen, in ihre Webseite oder Infografik so viele Dinge wie möglich einzubauen. Ein großer Fehler, das sollten Sie lieber lassen. Bei Design gilt: Weniger ist mehr, fürchten Sie sich also nicht vor „ungenutztem“ Raum. Sehen Sie sich einfach mal die Apps an, die Ihnen gut gefallen und fragen Sie sich, aus welchem Grund Sie sie gut finden. Weil jedes Pixel für irgendetwas genutzt wird oder weil das Design auf das Wichtigste reduziert ist? Leere Flächen bieten weder Informations- noch Unterhaltungswert, sind aber genauso viel wert wie das, was darauf dargestellt wird. Sie sind der Präsentierteller, lassen die Augen auch mal ruhen und sorgen dafür, dass der Betrachter sich auf die wichtigen Dinge konzentriert.


5. Wiederholungen sind nichts Schlechtes

Wir haben noch eine Regel für Sie: Wiederholen Sie sich. Das ist in diesem Fall nichts Negatives, sondern sorgt für eine einheitliche Gestaltung. Überlegen Sie sich also ein Farbschema und bleiben Sie dabei, positionieren Sie Ihr Logo oder Ihren Slogan immer an der gleichen Stelle. Beständiges Design bleibt den Menschen im Gedächtnis. Sobald Sie „Ihr“ Farbschema, „Ihre“ Schrift, den Slogan lesen oder Ihr Logo sehen, werden sie an Sie denken. Und das ist genau das, was Sie erreichen wollen. Das ist gutes Design und gutes Marketing!






Bild: © Konstantin Yuganov - fotolia.com
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