Must-Have Apps für Freelancer

23.05.2019

Zwischen Candy-Crush und Co. lassen sich im App-Store auch viele nützliche Apps für Freelancer finden - beispielsweise um Finanzen im Blick zu behalten oder um Gedanken und Ideen zu ordnen. In diesem Beitrag stellen wir einige der nützlichsten Tools vor.

Finanzmanagement und Banking



Mittlerweile bietet jede Bank auch die dazugehörige Banking-App an - diese sollte keinesfalls auf dem Smartphone eines Freiberuflers fehlen! Einerseits um Rechnungen zu bezahlen und zu überprüfen, ob der Kunde die offene Forderung schon beglichen hat und andererseits, um Finanzen im Blick behalten zu können. Einige Banken bieten hierfür ein übersichtliches Dashboard an, auf dem die letzten Ausgaben & Einnahmen automatisch kategorisiert und in Grafiken visualisiert werden. Nicht jede Banking App verfügt über ein solches Finanz-Dashboard - dafür schaffen diese beiden Apps Abhilfe:
 
Tipp: Dieses Tool ist unter anderem in vielen Buchhaltungs-Softwares verfügbar, die mit dem Geschäftskonto verknüpft werden!
 

Produktivität und Organisation



Ein ordentlich geführter Kalender ist Pflicht als Freelancer! Darüber hinaus kann es hilfreich sein, diesen in eine App auszulagern, in der To-do Listen angelegt oder Prioritäten oder Fristen gesetzt werden können. Apps für eine übersichtliche Organisation von To-Dos und Terminen:
 
  • Zenkit (Basisversion kostenlos / Plus - 7,50€ pro Monat)

  • Todoist (Basisversion kostenlos / Premium - 3€ pro Monat)

  • Google Keep (kostenlos)

  • Wunderlist (Basisversion kostenlos / Pro - 4,49€ pro Monat)
 

Zeiterfassung



Wer sich selbstständig macht, kann sich im Normalfall von geregelten Arbeitszeiten verabschieden: Häufig müssen auch nachts oder am Wochenende noch Projekte abgeschlossen werden. Dabei kann es Freelancern im Nachhinein oft schwerfallen, die benötigte Arbeitszeit für einen Auftrag nachzuvollziehen. Deswegen ist es in jedem Fall ratsam, sich ein Zeiterfassungs-Tool zuzulegen:
 
  • atWork (kostenlos)

  • timr (mit integriertem Fahrtenbuch - Basisversion - 8€ pro Monat)

  • clockodo (6,50€ pro Monat)
 

Notizen



Die Projekte eines Freelancers müssen sorgfältig geplant werden. Dafür bieten sich diverse Notiz-Tools an, bei denen sich Ideen festhalten und visualisieren lassen - ob im Mind-Map Format oder ganz klassisch:
 
  • Mindly (Mind Map App - Basisversion kostenlos - Einmalige Zahlung für Plus-Version: iOS - 7,99€ / Android - 5,99€)

  • Evernote (Basisversion kostenlos - Premium 6,99€ pro Monat)
 

Rechnungen und Präsentationen



Rechnungen und Angebote erstellen gehören zum Alltag eines Freelancers. Wenn man dafür nicht sowieso schon über ein eigenes Layout verfügt, empfiehlt es sich, unbedingt eines zu erstellen - Stichwort Wiedererkennungswert. Glücklicherweise ist das mit Hilfe einiger Tools und ein paar Klicks erledigt. Genauso leicht lassen sich überzeugende und individuelle Präsentationen erstellen:
 
  • Canva (kostenlos - einzelne Motive/Hintergründe etc. müssen gekauft werden)

  • Google Slides (kostenlos)

  • Prezi (Basisversion kostenlos - Premium Modelle ab 7€ pro Monat)




Übersicht:
Teaserfoto: © shutterstock.com/ra2studio

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Kommentare

  • Kommentar von MB am 24.02.2016 um 16:37 Uhr

    Was fehlt in dem Artikel ist, dass das ALLES Cloud apps sind. Vom Sicherheits- und Privacy Standpunkt ein NoGo. Wer heute immer noch auf die Cloudfalle reinfaellt, hat die letzten Monate nichts gelernt.

  • Kommentar von frank am 24.03.2016 um 08:52 Uhr

    Da die URLs im Artikel fehlen und gerade Shake interessant klingt: https://www.shakelaw.com
    Achtung: Leider finde ich adhoc nur englische Dokumente, die, somit für die wenigstens von Interesse sein dürften und auch rechtlich wohl eher für die ganz mutigen zu gebrauchen sind (da vermutlich eben auch nicht nach deutschem Recht rechtssicher formuliert.

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