
Daten und Umfragen
Mehr Insights in Trends und die aktuelle Stimmung von Freelancern
Deutschlands größte Marktstudie für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Jetzt herunterladenEs gleicht einer Binse: Aber über den erfolgreichen Einsatz von Freelancern entscheidet die Zusammenarbeit mit ihren Auftraggebern. In welchen Branchen wurden weniger Projekte ausgeschrieben - und mit welchen Erwartungen blicken Freelancer auf das Jahr 2026?
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Mit 33% war IT | Software 2025 die führende Branche für Freelancer – getrieben von Digitalisierung, KI und hoher Projektdynamik. Es folgen Banken | Finanzen sowie der öffentliche Sektor (je 17%) und Gesundheit | Pharma (16%), wo Regulierung, Transformation und Fachkräftemangel den Bedarf an externen Spezialisten zusätzlich verstärken.
Fast jeder zweite Freelancer gibt an, keine gesicherte Auslastung für die nächsten Monate zu haben. Das verdeutlicht, wie angespannt die aktuelle Projektsituation ist. Die größten Sorgen macht sich das Fachgebiet Data & Analytics, während IT-Infrastruktur die gesicherteste Auslastung angibt.
Fachgebiet
Freelancer als strategischer Erfolgsfaktor
In einer Wirtschaft, die sich ständig verändert, zählt vor allem eines: die richtigen Kompetenzen zur richtigen Zeit. Genau hier spielen Freelancer ihre Stärke aus. Sie bringen spezialisierte Expertise, unternehmerisches Denken und einen klaren Fokus auf Ergebnisse mit – ohne lange Anlaufphase. Was es dafür braucht, ist Vertrauen. Freelancer arbeiten eigenverantwortlich, projektorientiert und mit hoher Zielklarheit.
Sie benötigen klare Erwartungen statt Mikromanagement. Unternehmen, die auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe setzen, gewinnen Tempo, frische Perspektiven und messbaren Impact.
Wer flexibel und wettbewerbsfähig bleiben will, sollte Freelancer nicht als externe Notlösung betrachten, sondern als strategische Erweiterung des eigenen Teams.
Neben Automotive (32%) gehen auch bei IT | Software (23%) und Maschinenbau (12%) Projekte verloren. Das trifft Freelancer besonders hart, weil die genannten zeitgleich auch die größten Projektgeber waren. 8% der Befragten geben jedoch an, keinen Rückgang zu bemerken.

Nur ein kleiner Teil der Freelancer erlebten im vergangenen Jahr eine verbesserte Auftragslage (16%). Für die Mehrheit ist die Projektsituation gleich geblieben (35%) oder hat sich verschlechtert (50%).
Fachgebiet
Verschlechtert
Gleichgeblieben
Verbessert
An der Umfrage haben 1.326 Freelancer, Freiberufler und Selbstständige teilgenommen.
Noch tiefere Einblicke in die Arbeitswelt von morgen ermöglichen die Fokusseiten zu Deutschlands größter Freelancing-Studie.
Hans RusinekOrganisationsforscher und Unternehmensberater, beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen und Arbeit zukunftsfähig werden.
Im exklusiven Video-Interview zeigt er, welche Voraussetzungen es für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit braucht.
Nicht nur der Freelancer-Kompass hilft uns, die Welt des Freelancings besser zu verstehen.