Österreich: Lord Toby Harris: Drastische Strafen gegen “Datenschlamperei” | freelancermap Meinungen - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Lord Toby Harris: Drastische Strafen gegen “Datenschlamperei” |
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24.09.2008
In Großbritannien machen in regelmäßigen Abständen Berichte über den Verlust von sensiblen Daten die Runde. Toby Harris, Abgeordneter des britischen House of Lords, kritisiert im Rahmen der NIS Summer School (www.nis-summer-school.eu) das mangelnde Bewusstsein für Network Information Security (NIS) von Seiten vieler Unternehmen und empfiehlt zugleich, empfindliche Strafen einzuführen. Allerdings nimmt er auch Regierungsbehörden selbst in die Pflicht und mahnt eine höhere Priorität für das Thema ein. "Das Problem ist, dass IT-Sicherheit Geld kostet und daher zumeist vernachlässigt wird", so Harris gegenüber der Agentur Pressetext. Der Fortschritt der Technik sei immens, sei es bei leistungsfähigeren Rechnern oder dem einfachen Zugang zu Breitbandinternet oder Telekommunikationsdiensten. Die Geschichte der Sicherheit im britischen Teil des Webs bringe interessante Details zu Tage, führt Harris aus. Nachdem im Jahr 2000 der Love-Virus das IT-System des britischen Parlaments lahm gelegt hatte, verursachte Sasser 2004 einen Totalausfall der IT-Infrastruktur der Kuestenwache. "Zwischen 2002 und 2004 wurden 71 Schadcodefälle auf den Systemen des Verteidigungsministeriums registriert. 2006 und 2007 waren es weitere 35. Von vielen Ministerien in Großbritannien gibt es keine entsprechenden Zahlen. Nimmt man jedoch an, dass das Ministerium für Landesverteidigung seinen Job versteht, so kann davon ausgegangen werden, dass es andere Regierungsstellen nicht weniger stark trifft", folgert der Abgeordnete. Sicherheit werde viel zu oft auf die leichte Schulter genommen. Erst massive Angriffe würden die Menschen wachrütteln, kritisiert Harris. Die Attacken auf Estland im Mai 2007 bzw. auf Georgien vor einem Monat hätten den Verantwortlichen die Augen geöffnet und gezeigt, wie sensibel die Technik ist. Gleichzeitig sinke das Vertrauen der Nutzer in das Web und die Netzwerke seit Jahren rapide. Harris fordert daher von der Politik Aktionen zur Sicherung der Netze ein. "Zuerst muss es einen einzigen Zuständigen für NIS innerhalb einer Regierung geben", so Harris. Schließlich sollten angemessene Strafen für Cyberkriminalität festgelegt werden. Kein Pardon gibt es vonseiten des britischen Abgeordneten auch für Unternehmen, die den sorgfältigen Umgang mit sensiblen Informationen vernachlässigen, indem sie beispielsweise keine Verschlüsselung einsetzen. Über Bestrafungen in diesen Fällen könnten Unternehmen dazu gezwungen werden, geeignete Richtlinien aufzustellen und ihre Mitarbeiten entsprechend zu schulen. "Es ist wie mit Feuerübungen, die sicherstellen, dass alle Angestellten richtig reagieren. Dasselbe sollte auch für die Sicherheit in der IT gelten, vor allem wenn es um sensible Daten Dritter geht", so Harris. ![]() Schneller Informationszugriff, bessere Datensteuerung und neue Metapedia Business Objects, ein Unternehmen der SAP, hat auf der Technologiekonferenz TechEd in Las Vegas die Verfügbarkeit von BusinessObjects Metadata ... ![]() Amt 2.0: Moderne Kommunikation spart Zeit Der Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie Videotelefonie, schnelleren Internetverbindungen und einem besseren E-Government soll das Amt 2. ... ![]() IKARUS Security informiert über die Entwicklung im Bereich Virus Attacks Was haben CNN TopTen News, UPS, FedEx PaketStatusmails, MSCN BreakingNews und MidWest Airlines Sonderangebote gemeinsam? Eine unüberschaubare Reihe ... |
Regula MeissnerGratulation
Das neue Design ist einfach super und für mich genau zum richtigen Zeitpunkt :)
In Großbritannien machen in regelmäßigen Abständen Berichte über den Verlust von sensiblen Daten die Runde. Lord Toby Harris, Abgeordneter des britischen House of Lords, kritisiert im Rahmen der NIS Summer School (www.nis-summer-school.eu) das mangelnde Bewusstsein für Network Information Security (NIS).
























