Österreich: Neuer Rivale für Blue-ray? | freelancermap Meinungen - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Neuer Rivale für Blue-ray? |
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19.03.2008
Das in London beheimatete Unternehmen New Medium Enterprises (NME) (www. nmeinc.com), das hinter der Versatile Multilayer Disc steckt, will sich trotz des Blu-ray-Siegeszugs behaupten. Um dies zu schaffen, streicht NME die mit Blu-ray vergleichbare Qualität des hauseigenen Systems hervor und weist gleichzeitig auf die Preise der entwickelten Geräte hin, die deutlich unter jenen der Sony-Player liegen sollen. Dennoch wolle man den Format-Krieg gegen Blu-ray nicht erneut entfachen, so NME-Vizepräsidentin Shirly Levich. Geringere KostenDie geringeren Kosten der HD-VMD-Player sind auf die Verwendung der roten Laser-Technologie zurückzuführen, wie sie auch in Standard-DVD-Playern zu finden sind. Dagegen verwenden Blu-ray- und HD-DVD-Geräte das teurere blaue Laser-System. Aufgrund der Preispolitik und der Unterminierung der Konkurrenz hinsichtlich Produktions-,Reproduktions- und Hardwarekosten könne NME Konsumenten mit geringem Einkommen vornehmlich außerhalb der Vereinigten Staaten ansprechen. Kaum VMD-FilmeDen US-amerikanischen Konsumenten stehen - den niedrigen Geräte-Preis zumindest relativierend - im NME-Online-Shop derzeit lediglich 17 Filme im HD-VMD-Format zur Auswahl, darunter auch eher unbekannte Bollywood-Produktionen wie "Kandukondain, Kandukondain". Mit den großen US-amerikanischen Filmstudios sei NME über etwaige Distributions-Rechte in Verhandlung. Noch bilden die wichtigsten Distributions-Partner Independent-Studios wie Anthem Pictures, Eros Entertainment und SFM Entertainment. Hauptabsatzmärkte seien aber nicht die USA, sondern Australien, China, Indien, Mitteleuropa, Russland und Skandinavien, so das Unternehmen. Blue-ray zieht nachAufgrund der geringen Produktionskosten für HD-VMD-Master-Discs hätten bereits Filmrechteinhaber aus China, Indien und Spanien Interesse an dem Format bekundet. Das Blu-ray-Lager zeigt sich davon wenig überraschend unbeeindruckt und prophezeit NME und deren Preisstrategie das Scheitern. Es sei ein Irrtum, dass Blu-ray teurer bleibe als die VMD-Player, die mit einem Verkaufpreis von rund 90 Dollar noch immer gewinnträchtig sind. Die Hardware-Kosten für Blu-ray-Geräte könnten durch eine Massenproduktion von blauen Lasern massiv gesenkt werden. Preise um 90 Dollar seien auch im Blu-ray-Lager denkbar. Marktexperten warnen, dass NME eine Nische sucht, die nicht existiert. Dennoch geht das Unternehmen davon aus, dass VMD und Blu-ray nebeneinander bestehen können. Ob jene Konsumenten, die sich für einen HD-DVD-Player entschieden haben, darin übereinstimmen, ist jedoch zu bezweifeln. ![]() Von Siegern lernen Wer immer nur ausgetretene sichere Pfade betritt, wird es schwer haben Wachstum zu generieren und aufkommende Stagnation zu überwinden. Im ... ![]() Telekom darf unreguliert an VDSL verdienen Im erbitterten Streit mit der EU-Kommission über eine Begünstigung des neuen schnellen Internet-Angebots der Deutschen Telekom bleibt die ... ![]() Urheberrechtsnovelle zwischen den Fronten Freelancer leben im wahrsten Sinne des Wortes von der Handarbeit und den Erlösen aus Ideen, kreativem Schaffen und geistigem Eigentum. Die ... |
Regula MeissnerGratulation
Das neue Design ist einfach super und für mich genau zum richtigen Zeitpunkt :)
Kaum ist der Format-Krieg zwischen Blu-ray und der HD-DVD entschieden, erscheint mit der HD-VMD bereits der nächste Mitstreiter auf der Bildfläche.
























