Österreich: AMD hält Netbooks für eine vorübergehende Erscheinung am Markt | freelancermap Thema - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
AMD hält Netbooks für eine vorübergehende Erscheinung am Markt |
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27.01.2009
Die Unterscheidung, was ein Netbook ist und was ein Notebook, wird wegfallen", ist Meyer überzeugt. Dazu werden begrenzte Multimedia-Fähigkeiten heutiger Netbooks ebenso beitragen wie die derzeit hohen Kosten schlanker Notebooks. Vorerst kann von einem Verschwinden der Netbooks aber wohl noch nicht die Rede sein. Erst gestern, Freitag, hat etwa Acer ein Zehn-Zoll-Modell seines "Aspire One" vorgestellt und sprach von weiterem Wachstum des Segments auch 2009. Meyer ist der Ansicht, dass es in Zukunft ein Kontinuum an Preisen und Formfaktoren geben wird. Bei heutigen Netbook-Konfigurationen müssten Kunden, die wirklich günstige Geräte wollen, Kompromisse in Kauf nehmen. Daher würden sie "kein vollwertiges PC-Erlebnis genießen, insbesondere im Bereich Grafik und Medien-Möglichkeiten des Geräts", so Meyer. Nutzer, die keine Kompromisse wollen, aber ein dünnes, leichtes Gerät suchen, müssen dafür teures Geld löhnen. Statt damit primär Mini-Notebooks bedienen zu wollen, zielt AMD vor allem mit Congo auf etwas leistungsfähigere ultraportable PCs ab. "Beide Plattformen werden für komplette, Multimedia-intensive PC-Anwendungen entwickelt", betont Stephan Schwolow, Sprecher von AMD Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Yukon soll aber doch auch im Netbook-Bereich und damit direkt gegen die Plattform um Intels Atom antreten. Statt einer einfachen Antwort auf Intels Atom-Prozessoren stellt AMD gleich zwei Plattformen in Aussicht. Eine davon soll sich mit dem Konkurrenten aber offenbar nicht direkt ins Gehege kommen. "Das Ziel ist ein schlanker Formfaktor mit einem größeren Bildschirm - nicht nur zehn, elf oder zwölf Zoll", zitiert Cnet AMD-Sprecher John Taylor. Als idealen ultraportablen Computer sieht Taylor ein dünnes Gerät mit 13-Zoll-Bildschirm, ähnlich Apples MacBook Air. Dafür wartet Congo mit dem Dual-Core-Prozessor "Conesus" auf, der von einem RS780M-Chipset unterstützt wird. "Das ist ein Chipset mit sehr vielen Multimedia-Fähigkeiten", betont AMD-Sprecher Michael Schmid gegenüber der Agentur Pressetext. Insgesamt soll Congo also mehr leisten, als für einfache Netbooks nötig ist. Gänzlich aus dem Netbook-Segment heraushalten will sich AMD aber nicht. Bahr Mahony, AMDs Produktmarketing-Leiter für den Notebook-Bereich, unterstrich in einer Präsentation, dass Yukon eine attraktive Alternative im Mini-Notebook-Segment gerade in entwickelten Märkten darstelle. Die leistungsschwächere der beiden Plattformen setzt mit "Huron" auf eine Einkern-CPU, die von einem etwas älteren RS690E-Chipset unterstützt wird. Fürs Erste dürfte der Netbook-Boom auf jeden Fall noch weitergehen. "Trotz der jüngsten Probleme auf den Finanzmärkten und der allgemeinen ökonomischen Unsicherheit wird der Netbook- und Notebookmarkt 2009 weiter wachsen", ist Acer-CEO Gianfranco Lanci überzeugt. Im Kampf um Netbook-Marktanteile schickt Acer nun ein neues Aspire-One-Modell ins Rennen. Der LED-hintergrundbeleuchtete 10,1-Zoll-Bildschirm bietet zwar die gleiche Auflösung (1.024 mal 600 Pixel) wie beim Vorgänger, verspricht aber durch das breitere Blickfeld eine leichtere Navigation. Als Rechenherz kommt Intels Atom zum Einsatz, die Batterielaufzeit wird mit sieben Stunden angegeben und die Festplatte soll mit 160 Gigabyte Kapazität etwas geräumiger aus als beim bisherigen Neun-Zoll-Gerät ausfallen. Nähere Angaben zu Preis und Verfügbarkeit wurden noch nicht genannt. Quelle: Pressetext ![]() Intel-Verwaltungsratschef Barrett geht Der Verwaltungsratschef des weltgrößten Chipherstellers Intel, Craig Barrett, zieht sich im Mai zurück. ![]() Chipbauer Qimonda ist pleite Die wochenlangen Rettungsbemühungen für den krisengeschüttelten Speicherchip-Hersteller Qimonda mit weltweit rund 12 000 Beschäftigten sind ... ![]() CeBIT rechnet mit Rückgang der Ausstellerzahl Eines der großen Themen auf der kommenden Messe (3. bis 8. März) sollen energieeffiziente Geräte und Systeme sein. Trotzdem haben viele ... |
Regula MeissnerGratulation
Das neue Design ist einfach super und für mich genau zum richtigen Zeitpunkt :)
AMD sieht die Zukunft der boomenden Geräteklasse der Netbooks keineswegs als gesichert. CEO Dirk Meyer geht gar davon aus, dass die Mini-Notebook-Gattung mit der Zeit wieder verschwinden wird, berichtet Cnet.
























